Knapp und teuer: studentischer Wohnraum

Zu Beginn des Semesters häufen sich die üblichen Berichte über das übliche Bild: Bezahlbarer Wohnraum für Studenten ist knapp, erst recht, und das ist die Krux, in Studentenstädten. Das ist nichts Neues, doch was Jahr für Jahr neu ist, sind die Mieten: sie steigen kontinuierlich. In welchem Maße, das belegt nun eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln.

In dem vor einigen Jahren noch als Mietparadies bekanntem Berlin etwa sehen sich Studenten (und selbstverständlich auch alle anderen Mieter) Quadratmeterpreisen von mehr als 10 Euro gegenüber. Das ist freilich noch moderat gegenüber den Münchner Mieten: die Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass dort bald die 20 Euro-Grenze überschritten werden wird.

Die stetige Verteuerung des Wohnraums liegt freilich nicht nur an dessen Knappheit. Zunehmend möbliert vermietete Wohnungen treiben die Preise ebenfalls in die Höhe. Günstige Wohnungen gibt es vor allem auf dem „Klüngel-Markt“, auf dem Wohnungen ohne öffentliche Anzeigen vergeben werden. Studenten, die neu in eine Stadt kommen, haben hier naturgemäß wenig Chancen.

Neben Erleichterungen für Studenten – wie die Wohnheimplätze auf ein Jahr zu beschränken, um Neuankömmlingen einen festen Platz zusichern zu können, von dem aus sie ein Jahr suchen und die nötigen Kontakte sammeln können – empfehlen die Wissenschaftler vor allem einen Lösungsansatz: den Bau von Wohnungen. Dazu muss mehr Bauland bereitgestellt und die Bauämter mit mehr Personal ausgestattet werden, um die entsprechenden Anträge zügig zu bearbeiten. Es ist an der Politik, diese Vorschläge umzusetzen.

 

Immobil in der Immobilie – Die Deutsche Alterssurvey hat nach der Barrierefreiheit in deutschen Wohnungen gefragt

Die meisten Deutschen fühlen sich wohl in ihrem Zuhause. Das ist die die erfreuliche Nachricht, die sich aus der Deutschen Alterssurvey ergibt. Fast 90 Prozent sind zufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation, da sage man noch, wir seien ein nörgeliges Volk. Gut ist freilich trotzdem nicht alles. Denn lediglich 3 Prozent der 40- bis 85-jährigen leben in einer barrierereduzierten Wohnung. Das bedeutet: beinahe jeder lebt mit Hindernissen, sei es innerhalb der Wohnung oder im Eingangsbereich. Treppenstufen oder höhere Türschwellen beschränken die Bewegungsfreiheit vor allem von Menschen, die auf Rollstühle oder Rollatoren angewiesen sind. Nur etwa 20 Prozent der Befragten gelangen ohne Stufen in ihre Wohnung und nur 40 Prozent können alle Zimmer stufenfrei erreichen.

Diese Probleme werden in einer alternden Gesellschaft häufiger auftreten. Aber werden sie sich auch in den Entwürfen der Architekten niederschlagen? Dass Barrierefreiheit immer noch nicht im Zentrum des architektonischen Denkens steht, zeigt ein Artikel im Magazin Detail: https://www.detail.de/artikel/gemeinsam-statt-einsam-belgisches-wohn-und-sozialzentrum-30034/. Das Wohn- und Sozialzentrum von architecten de vylder vinck taillieu und DRDH architects im belgischen Aarschot wird gelobt dafür, dass es keine „rein auf altersgerechte, funktionale Parameter“ gerichtete Architektur repräsentiere. Und so wichtig eine ansprechend Ästhetik auch ist: sie nutzt nichts, wenn man sich in ihr nicht frei bewegen kann.

Cubity – Ein Wellbeing-Wohnexperiment

Seit Ende 2016 existiert im Frankfurter Stadtteil Niederrad ein Wohnheim der besonderen Art. Entworfen von 50 Studierenden der Technischen Universität Darmstadt beherbergt der 16 mal 16 Meter großen Kubus 12 Wohnwürfel mit jeweils 7,5 Quadratmetern, die sogenannten Cubes, die um einen „Marktplatz“ herum angeordnet sind und von jeweils einer Person bewohnt werden. Es handelt sich bei Cubity um ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, an dem Architekten und Sozialwissenschaftler beteiligt sind, um die Auswirkungen auf das Wohlbefinden und den Wohnalltag beim gemeinschaftlichen Wohnen zu untersuchen.
Das Projekt kombiniert moderne Wohnbedürfnisse von Studierenden mit Fragen nach energieeffizienten Wohnlösungen. Die reduzierte Privatsphäre soll durch den großzügigen Gemeinschaftsbereich kompensiert, die Zufriedenheit und Wohnqualität so gesteigert werden. Schon jetzt lässt sich ein positiver Trend aus dem Projekt ablesen: Gemeinsames Wohnen ist durch die Senkung von Flächen- und Energieverbrauch pro Person nicht nur energie- und ressourcensparend, es trägt außerdem zu einer erhöhten Wohnzufriedenheit bei.

Cubity Solar Decathlon Europe TU Darmstadt

Hamburg leuchtete: 30 Jahre Tolomeo – Retrospektive “Michele de Lucchi”

30 Jahre Tolomeo sind ein Grund zum Feiern. Genau dies geschieht gerade in Meinhard von Gerkans Architektur-Pavillon in Hamburg-Altona mit einer Retrospektive zu Michele de Lucchi, dem Schöpfer der mittlerweile weltberühmten Leuchte.
Am Abend des 11. Juli fand die Ausstellungseröffnung statt, bei der auch Michele de Lucchi selbst, die Vizechefin von Artemide, Carlotta de Bevilacqua, und der Hausherr, Meinhard von Gerkan,  anwesend waren. Die zahlreichen Gäste konnten sich an der Aussicht, aber vor allem an den zahlreichen Exponaten aus Michele de Lucchis Werk erfreuen.

Die Retrospektive ist noch bis zum 30. Juli in der Elbchaussee 139a zu sehen.

GeSK hat ein paar Eindrücke von der Eröffnungsparty mitgebracht.

(Fotos: Jochen Stüber)

Zuhause der Zukunft – Gestaltung des Wohnbereichs heute und zukünftig

Megatrends bezeichnen einen tiefgreifenden Wandel, global und auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Durch sie bekommt unsere komplexe Welt Struktur, aktuelle Entwicklungen werden erklärt und ihre jahrzehntelange Wirkung schafft eine Art Leitlinie für den zukünftigen Fortgang. Auch im mit Abstand wichtigsten und persönlichsten Bereich äußern sie sich – im eigenen Zuhause. Immer mehr Zeit verwenden wir darauf, Wohnraum als Ausdruck unserer Persönlichkeit einzurichten. Individualisierung ist einer der Megatrends – viele andere spielen in der Gestaltung heutiger und zukünftiger Wohnkonzepte eine Rolle. Durch die Globalisierung etwa werden fremde Kulturen in Form von Mitbringseln, indischen Kissen oder chinesischem Porzellan Teil der Einrichtung. Urbanisierung und Mobilität erfordern praktische Möbel, die flexibel und funktional sind. Zudem halten mit den Trends Gesundheit und Neo-Ökologie ergonomische Sitzgelegenheiten und natürliche Materialen Einzug. Offene Wohnkonzepte durch den Female Shift gehören ebenso dazu wie das vernetzte Smart Home des Trends Konnektivität und das barrierefreie Wohnen der Silver Society. Ein fließender Übergang von Arbeit und Privatem, New Work genannt, äußert sich in neuen Bürokonzepten und funktional eingerichteten Homeoffices. Schon das Kinderzimmer wird durch das Neue Lernen beeinflusst, indem es pädagogisch wertvoll in Lern- und Ruhezonen eingeteilt wird.

Multifunktionales Lernen im Kinderzimmer (Fotocredit: TEAM7)

Exclusive Begegnungen im Soho House

Was gibt es Besseres als einen sonnigen Tag umringt von den neuesten Design-Stücken in guter Gesellschaft ausklingen zu lassen?  Die GeSK war vergangene Woche Gast des Elle Decoration Events im Berliner Soho House. Mit erfrischenden Getränken haben wir die neuen Kollektionen ausgewählter Hersteller für Badeinrichtungen und Wandbekleidungen entdeckt.

Hier haben wir Euch einige Eindrücke aus dem Pop-Up-Showroom mitgebracht:

Fotocredit: GeSK

Fotocredit: GeSK

Internationaler Tag des Baumes: Mensch und Umwelt in Einklang mit Naturholzmöbeln

Der Ursprung des internationalen „Feiertages“ liegt im baumarmen Nebraska des 19. Jahrhunderts: Im April wurden dort traditionell Baumpflanzungen durchgeführt.

1951 legten die Vereinten Nationen den internationalen Tag des Baumes fest. Der 25. April soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Ein respektvoller, nachhaltiger Umgang mit der Natur ist elementar – denn Wälder produzieren unseren Sauerstoff und sind somit die Lunge der Erde. Gut mit dem nachwachsenden Rohstoff zu wirtschaften ist wichtiger denn je.

 

Immer mehr Unternehmen der Einrichtungsbranche legen auf die Produktion nachhaltiger Möbel wert. Holzmöbel liegen aktuell im Trend und werden, aufgrund der zahlreichen positiven Eigenschaften und gestalterisch vielfältigen Möglichkeiten, auch über die nächsten Jahre en vogue bleiben. Wie ästhetisch so ein nachhaltig eingerichtetes Leben aussehen kann, zeigt TEAM 7: Der österreichische Spezialist für reine Naturholzmöbel vereint in perfekter Symbiose Natur, Design und Technik. Neben Küchen, Wohn- und Essmöbeln, sind vor allem die metallfreien Betten aus dem Schlafsortiment ein wahres Nachhaltigkeitswunder.

 

 

Das TEAM 7 Umwelt- bzw. Energiemanagement erfolgt nach akribisch definierten Standards. Sämtliche europäische Laubbäume, aus denen die Möbel gefertigt sind, wachsen jahrzehntelang in nachhaltiger Forstwirtschaft. Da der Hersteller zusätzlich einen eigenen, 74 Hektar großen Wald bewirtschaftet, kann vom Baum über die Plattenherstellung bis hin zu den mit reinem Naturöl veredelten Oberflächen ökologisch einwandfreie Qualität garantiert werden. Georg Emprechtinger von TEAM7 sagt:

„Nachhaltigkeit ist für uns mehr als nur ein Trend. Heute und auch schon vor 40 Jahren. Umweltgerechtes Handeln bedeutet vielmehr eine Lebenseinstellung, der Wille und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, um die Welt so mitzugestalten, dass wir den nachkommenden Generationen einen lebenswerten Planeten hinterlassen.“

Fotocredit: TEAM 7

Fotocredit: TEAM 7

Artemide Showroom in Mailand

Während der diesjährigen Salone del Mobile und Euroluce in Mailand konnten Besucher im Showroom von Artemide neueste Leuchtentrends in einmaliger künstlerischer Kulisse bestaunen.

In der Corosn Forte 19 lautete das Motto “Artemide through the lens of Pierpaolo Ferrari”. Der italienische Designer setzte die Lichtobjekte der renommierten Leuchtenmanufaktur auf ganz eigene Weise in Szene. Herausgekommen ist eine Symbiose aus poppigen Kunstwerken und modernem Lichtdesign.

Die GeSK hat einige Eindrücke aus dem Showroom mitgebracht:

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

Artemide auf der Salone del Mobile/Euroluce 2017

Die GeSK war für den italienischen Leuchtenhersteller Artemide auf der Euroluce 2017 in Mailand. Artemide zeigte eine Mischung aus Neuheiten, Trends und klassischen Highlights wie die Tolomeo.  Der Messestand in Halle 11 erregte großes Interesse beim Publikum. Auch Artemide Gründer Ernesto Gismondi und seine Ehefrau Carlotta de Bevilacqua Vizepräsidenten der Artemide Gruppe schauten vorbei.

Hier ein paar Inspirationen:

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

AMELUNA – Statement for a bright Future! Kooperation zwischen Artemide und Mercedes-Benz Style

Ein rundum würdiges Entrée für die Markteinführung von AMELUNA: Im Center of Excellence in Sindelfingen schlägt das Herz automobilen Luxus. Der beeindruckende Showroom von Mercedes-Benz bot eine überwältigende Bühne für die futuristische Pendelleuchte, die eine Kooperation von Artemide und Mercedes-Benz Style ist und die bereits mit dem iF-Design-Award 2017 ausgezeichnet worden ist und nun einem ausgewählten Fachpublikum von rund 200 Personen vorgestellt wurde.

Zu diesem festlichen Anlass waren u.a. auch Artemide-Geschäftsführer Ernesto Gismondi und Carlotta de Bevilacqua, Vice President, sowie Martin Bremer, Head of Mercedes-Benz Style, angereist. „Innovative Design- und Technikkompetenz miteinander zu verbinden, ist das Ziel unserer Kooperation mit Mercedes-Benz  Style. Unser Anspruch ist es, Beleuchtungssysteme zu entwickeln, die die Lebensqualität des Menschen verbessern – mit maximaler Ressourcenschonung und Effizienz“, erklärte Carlotta de Bevilacqua, Vice President Artemide.

Artemide wird, unter anderen, auch AMELUNA auf der Euroluce, der großen internationalen Beleuchtungsmesse, vom 4.-9. April in Mailand vorstellen. Wie jedes Jahr im April werden tausende von Architekten, Künstlern und Designliebhabern in die italienische Metropole reisen, um sich von den neusten Wohn- und Einrichtungstrends inspirieren zu lassen. Auch wir werden vor Ort sein und unseren Kunden in Halle 11 Stand C19/C29 – D16/D28. unterstützen.

Fotocredit: Artemide

Fotocredit: Artemide

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