Natürliche Schönheiten – Pflegekniffe für Massivholzbetten

Natürliche Schönheiten – Pflegekniffe für Massivholzbetten

Langlebig, robust und natürlich schön – viele von uns haben sich in Massivholzmöbel verliebt. Vor allem im Schlafzimmer bringen sie einige Vorteile mit: Zum einen duften natürlich behandelte Holzbetten unheimlich gut. Wer kennt ihn nicht, den ursprünglichen Geruch nach frischem Holz? Zum anderen sind Massivholzmöbel feuchtigkeitsregulierend, antistatisch und antibakteriell – für ein erholsames Raumklima. Damit Sie als Naturliebhaber lange Freude an Ihrem Massivholzbett haben, verraten Ihnen die Experten von ADA einige Pflegekniffe:

Geölt & gewachst

  • Weniger ist mehr! Bei geöltem oder gewachstem Massivholz genügt ein trockenes, fusselfreies Tuch, um die Oberflächen abzuwischen. Das muss auch nicht allzu oft sein. Holz lädt sich kaum elektrostatisch auf und zieht so weniger Staub an. Am besten verwenden Sie ein Baumwolltuch – keinesfalls Microfasertücher, Möbelpolituren oder fettlösende Reiniger. So sehr man auch glaubt, seinem Möbel etwas Gutes zu tun, dadurch wird die Oberfläche angegriffen und der schützende Öl-Mantel entfernt.
  • Bei Verschmutzungen verwenden Sie ein leicht angefeuchtetes Tuch. Wichtig: Es darf keine Feuchtigkeit zurückbleiben, denn auf unschöne Wasserflecken möchte man möglichst verzichten. Für eine gründliche Reinigung oder wenn der Fleck mal etwas hartnäckiger ist, hilft Naturseife: Einfach das Holz mit einer milden Seifenlauge einreiben, abwischen und gründlich trockenpolieren.

Frischekur mit Öl

Damit die lebendige Maserung und die charakteristische Holzfarbe jahrelang ihre ursprüngliche Schönheit behalten, empfiehlt ADA eine Auffrischung mit Öl. Das Öl bildet einen Schutzfilm und dient als Frischzellenkur für Holzoberflächen. Häufig genutzte Holzmöbel wie Esstische sollten 1- bis 3-mal jährlich eingelassen werden. Ein Bett wird im Vergleich weniger beansprucht und benötigt nur alle paar Jahre diese Pflege. Wie häufig, hängt von verschiedenen Faktoren wie Raumluft und Feuchtigkeit ab.

Sie kennen Ihr Bett! Schauen Sie es sich genau an: Verliert das Holz an Glanz und Farbe? Dann ist es Zeit für eine neue Öl-Kur. Greifen Sie dafür zu Leinöl oder lassen Sie sich im Fachhandel beraten.

Kratzer! Was tun?

Im Laufe seines Lebens bekommt Ihr Lieblingsbett schon mal kleine Kratzer oder Schadstellen ab. Mit Öl und Wachs behandelte Möbel lassen sich im Gegensatz zu lackierten leicht selbst ausbessern.

  • Bei kleinen Kratzern kommt feines Schleifpapier zum Einsatz: die Stelle vorsichtig anschleifen, bis der Kratzer nicht mehr zu sehen ist – anschließend Öl auftragen.
  • Alternativ verwenden Sie spezielle Wachskitts oder Hartwachs-Reparatur-Sticks. Auch hier zunächst anschleifen und dann das Wachs in die beschädigte Stelle reiben – zum Schluss nur noch glattziehen und das Holz ist optisch so gut wie neu.