TEAM 7 und sein Wald: gelebte Nachhaltigkeit

TEAM 7 und sein Wald: gelebte Nachhaltigkeit

85 Jahre haben die Bäume im Wald Eggerding Zeit, um zu wachsen und ihre Schönheit voll zu entfalten. Der unternehmenseigene Wald vom Ökomöbelpionier TEAM 7 wird auf einer Fläche von 77 Hektar streng nachhaltig bewirtschaftet und zeigt die tiefe Verbindung des Unternehmens zur Natur. Am 2. April fand dort die erste Baumpflanzung des Jahres 2020 statt.

Verantwortungsvoll mit der Umwelt umzugehen und im Einklang mit Mensch und Natur zu fertigen, sind die hohen Ansprüche, denen sich TEAM 7 verpflichtet hat. Nachhaltigkeit ist hier kein Trendthema, sondern eine Lebensphilosophie. Seit Anfang der 80er-Jahre geht das Unternehmen konsequent den „grünen“ Weg und bekennt sich zu seiner ökologischen, sozialen und ökonomischen Verantwortung. „Bei allem, was wir tun, haben wir das Wohl von Mensch und Natur im Blick“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, geschäftsführender Inhaber von TEAM 7. „Wir wollen die ökologischen Kreisläufe schützen und damit auch die Lebensgrundlage nachkommender Generationen.“

Um ein gesundes Ökosystem zu erhalten, darf dem Wald nur so viel entnommen werden, wie wieder nachwachsen kann. Ein Grundsatz, den auch sämtliche Lieferanten von TEAM 7 achten. So stammen die europäischen Laubhölzer, die das Unternehmen für seine Möbel verwendet, ausschließlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Sie werden in heimischer Fertigung standortnah und ressourcenschonend verarbeitet. Vom Baum bis zum Möbelstück kontrolliert TEAM 7 die gesamte Wertschöpfung – und kann so seinen Nachhaltigkeitsgedanken in jedem Produktionsschritt konsequent umsetzen.

Dem Naturholzmöbelhersteller geht es dabei nicht nur um die Schonung von Ressourcen, sondern auch um eine positive CO2-Bilanz und damit um den Schutz des Klimas. Allein der TEAM 7-Wald speichert im Jahr ca. 865 Tonnen CO2. Zum Vergleich: In Österreich liegen die jährlichen CO2-Emissionen bei 8,16 Tonnen pro Kopf (Stand 2018). „Um den Klimawandel zu verlangsamen, müssen wir auf das empfindliche System aus CO2-Emissionen und deren Umwandlung in Sauerstoff durch die Bäume achten“, betont Emprechtinger. „Damit gehört der Wald zu den schützenswertesten Ökosystemen hinsichtlich des Klimaschutzes – und zwar überall auf der Welt.“ Durch die natürliche Behandlung der Hölzer mit Naturöl bleibt das gespeicherte CO2 auch in den TEAM 7-Möbeln gebunden. Nach ihrer langen Lebenszeit können sie problemlos wieder in den natürlichen Kreislauf rückgeführt werden und erst bei der energetischen Weiterverwertung geben sie das CO2 ab. Bis dahin sind die nachgepflanzten Bäume hochgewachsen und nehmen ihrerseits CO2 auf. Auf diese Weise wird ein gesundes Ökosystem erhalten.

Neben der ökologischen Balance und der Langlebigkeit der Naturholzmöbel bewirkt auch der geringe Emissions-Ausstoß bei der Produktion die insgesamt positive CO2-Bilanz des Unternehmens. „Wir stellen uns jeden Tag der Herausforderung, noch nachhaltiger zu fertigen und unsere Energieeffizienz weiter zu optimieren“, resümiert Emprechtinger. Jetzt schon beziehen die Standorte in Ried und Pram ihren Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien. Darüber hinaus betreibt TEAM 7 drei eigene Photovoltaikanlagen. Für die Wärmegewinnung werden die anfallenden Holzreste im betriebseigenen Ofen bzw. in einem eigenen Heizhaus in Pram verwertet. Damit können Büros, Produktionshallen, Trockenkammern und Plattenpressen CO2-neutral beheizt werden. Elektrofahrzeuge für den Werksverkehr, moderne Wärmerückgewinnungssysteme und intelligente Beleuchtungssteuerung gehören ebenfalls zu den umfassenden Maßnahmen in puncto nachhaltige Produktion.

Seit einigen Jahren wird TEAM 7 für sein Engagement das Österreichische Umweltzeichen verliehen. Auch die EMAS-Validierung belegt die weitreichenden Innovationen, die TEAM 7 zum Schutz der Umwelt umsetzt. „Mit diesen allgemein anerkannten Zertifikaten hoffen wir, auch andere Unternehmen zu mehr Achtsamkeit und verantwortungsvollem Handeln zu inspirieren“, erklärt Emprechtinger. „Denn nur, wenn wir ein Leben mit dem Kreislauf der Natur führen, können wir unsere Umwelt auch für die kommenden Generationen erhalten.“