On Architecture: Themen-Spezial beim Berlin Art Film Festival

Vom 10. bis zum 13.12.2015 findet in Berlin zum zweiten Mal das Berlin Art Film Festival statt, die Veranstaltung zeigt eine Auswahl an Kunstfilmen, welche anders, kühn, experimentell, ungewöhnlich und poetisch sind. In vier Tagen werden 47 kurze, mittellange und lange Filme gezeigt, diese reichen hin von Klassikern der Berliner Schule bis hin zu nicht-narrativen Filmen.
Auf Sponsoren oder auswärtige Geldgeber wird ganz verzichtet, man setzt auf alternative Eventorganisation, abseits vom Mainstream.
Das Berlin Art Film Festival unterscheidet sich in jeder Hinsicht zu normalen Film Festivals, Filme werden ausschließlich mit englischen Untertiteln gezeigt, Preise und roten Teppich gibt es nicht und auf Konkurrenzkampf zwischen Regisseuren wird kein Wert gelegt.
Die diesjährige Veranstaltung widmet sich politischen Themen die meist auf Berlin bezogen sind, man setzt sich aber auch mit der Europäischen Krise auseinander. Dargestellt wird auch, wie sich Berlin nach dem Fall der Mauer gewandelt hat und wie die einmal erschwingliche Stadt zu einer Metropole heranwächst, in der eine Wohnfläche zu finden zur Herausforderung wird.
Das Programm am 13.12.2015 „On Architecture“ setzt sich genau mit diesem Thema auseinander, in sechs Kurzfilmen wird gezeigt, wie sich Berlin nach dem Fall der Mauer verändert hat. In dem Kurzfilm On the Margins, von Thomas Arslan, der dieses Jahr auch als Gast bei dem Festival sein wird, wird  der Rand Berlins in 1990 gezeigt, als die Mauer bereits fiel.

http://berlinartfilmfestival.de

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Bilder von Oben nach Unten: SOPHIE CHARLOTTE BUILT IN 2013 (SOPHIE CHARLOTTE BAUJAHR 2013), FRAMING (BILDFENSTER/ FENSTERBILDER), ON THE MARGINS (AM RAND), Quelle: Berlin Art Film Festival

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